Messdaten für §14a EnWG und §9 EEG kontextgerecht weiterverarbeiten

Messdaten und Netzassets eindeutig mit GIS-IDs verknüpfen

Mit der Umsetzung von §14a EnWG und perspektivisch §9 EEG werden Messdaten aus der Niederspannung zur Grundlage für Engpasserkennung und Steuerungsprozesse. Damit sie in weiterführenden Systemen genutzt werden können, reicht der Messwert allein nicht aus: Entscheidend ist ein eindeutiger Bezug zum jeweiligen Netzasset.

SMIGHT Grid2 stellt diesen Kontext bereits bei der Installation her und verknüpft die Sensorik mit Netzassets wie Station, Transformator oder Abgang. Neu ist, dass diese Assets nun noch einfacher mit externen IDs verknüpft werden können, beispielsweise mit der GIS-ID des Netzbetreibers. Über die SMIGHT Grid API werden Messwerte gemeinsam mit der zugeordneten externen ID bereitgestellt und können so in nachgelagerten Systemen eindeutig zugeordnet und automatisiert weiterverarbeitet werden.

Auch große Stationsbestände automatisiert verknüpfen

Die externe ID kann direkt bei der Stationsanlage im Deviceadmin oder per Massenimport hinterlegt werden. Für bestehende Stationsbestände ist zudem eine automatisierte Massenpflege über die SMIGHT Grid API möglich. So lassen sich auch große Rollouts effizient mit den entsprechenden GIS-IDs verknüpfen.

Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich für die Datenqualität: In einem Kundenprojekt konnten Auffälligkeiten zwischen vorhandenen Netzdaten und erfassten Assets identifiziert, im GIS überprüft und anschließend korrigiert werden.

Adaptives, dynamisches Netzmanagement mit SMIGHT NeMS

berührpunkt digitalisierung zwilling

Mit SMIGHT NeMS stellt die SMIGHT GmbH ihre neue Lösung für dynamisches Netzmanagement in der Niederspannung vor. Sie baut auf der bewährten Kombination aus Messtechnik und Netztransparenz auf und entwickelt diese konsequent weiter: von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen über prognosegestützte Netzführung bis hin zum Einsatz netzdienlicher Flexibilitäten.

Die Anforderungen an Verteilnetzbetreiber verändern sich rasant. Mit §14a EnWG beginnt der Aufbau steuerbarer Niederspannungsnetze. Auch das Einspeisemanagement im Kontext von § 9 EEG, der Steuerbarkeitscheck nach § 12 EnWG sowie die Koordination zwischen Nieder- und Mittelspannung nach § 13a EnWG gewinnen immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig wächst die Zahl steuerbarer Erzeuger und Verbraucher kontinuierlich. Netzbetreiber benötigen deshalb ein zentrales System, das die einzelnen Prozesse zusammenführt, Steuermaßnahmen koordiniert und die Niederspannung vorausschauend führt. Nur so bleibt der Netzbetrieb unter diesen Bedingungen stabil und wirtschaftlich.

Von der Steuerung zum dynamischen Netzmanagement

Mit SMIGHT NeMS bündelt SMIGHT alle Funktionen für die Netzführung in der Niederspannung in einer zentralen Plattform. Die Lösung unterstützt Verteilnetzbetreiber bereits heute bei der Umsetzung von § 14a EnWG: von der Engpasserkennung über die Steuerung bis zur Dokumentation der gesamten Steuerkette. Sie ist offen konzipiert, integriert sich in die bestehende IT-Landschaft der Netzbetreiber und verarbeitet Messdaten herstellerunabhängig, aus Ortsnetzstationen ebenso wie aus intelligenten Messsystemen. Die bisherige Steuerungslösung SMIGHT IQ Copilot geht dabei vollständig im neuen Netzmanagementsystem auf.

Heute steuern – morgen vorausdenken

Über die regulatorischen Anforderungen hinaus liefert SMIGHT NeMS durch ein vorausschauendes Netzmanagement die Basis für den Netzbetrieb der Zukunft. Dabei passt sich die Lösung an den jeweiligen Digitalisierungsgrad des Netzbetreibers an. Sind zusätzlich GIS-Daten, Netzmodelle oder weitere Datenquellen vorhanden, werden diese integriert und zu einem dynamischen Netzabbild zusammengeführt.

Herzstück ist der Adaptive Dynamic Twin, der reale Messdaten mit der Netzhierarchie, also der Zuordnung von Station, Abgang und Netzanschluss, sowie weiteren Informationen wie Wetterdaten kombiniert. Auf dieser Grundlage erstellt SMIGHT NeMS Last- und Einspeiseprognosen mit einem Horizont von mindestens 48 und bis zu 72 Stunden. Netzbetreiber können dadurch kritische Netzsituationen frühzeitig erkennen, Entwicklungen besser bewerten und notwendige Steuermaßnahmen rechtzeitig planen.

Darüber hinaus ermittelt SMIGHT NeMS das tatsächlich verfügbare Steuerpotenzial in der Niederspannung und stellt es den übergeordneten Netzebenen für Redispatch und Engpassmanagement bereit. Steueranforderungen aus Mittel- und Hochspannung werden dabei so koordiniert, dass keine zusätzlichen Engpässe in der Niederspannung entstehen. Das System meldet zurück, in welchem Umfang die angeforderten Maßnahmen umgesetzt werden können. Künftig fließen die Prognosen auch unmittelbar in die Steuerung ein: Steuereingriffe lassen sich somit gezielter bemessen und zum richtigen Zeitpunkt auslösen.

Die Kombination aus Messdaten, Prognosen und dynamischem Zwilling bildet perspektivisch die Grundlage für das Management netzdienlicher Flexibilitäten. Ziel ist es, verfügbare Flexibilität künftig dort einzusetzen, wo sie den größten Beitrag zur Stabilität des Verteilnetzes leistet und für ein effizientes Energiesystem sorgt.

„Mit SMIGHT NeMS bieten wir eine offene Plattform, die Netztransparenz, Steuerung und dynamisches Netzmanagement in einer Lösung vereint. Gleichzeitig integrieren wir uns in vorhandene Datensysteme. Das schafft Investitionssicherheit und gibt Netzbetreibern die Gewissheit, auch für zukünftige Anforderungen technologisch gut aufgestellt zu sein“, sagt Oliver Deuschle, Geschäftsführer der SMIGHT GmbH.

Eine Plattform für den operativen Betrieb

Mit der Einführung von SMIGHT NeMS entwickelt SMIGHT seine Produktwelt konsequent weiter. Während SMIGHT Grid2 die Datengrundlage im Netz bietet und das SMIGHT IQ Cockpit die notwendige Transparenz liefert, übernimmt SMIGHT NeMS die Netzführung in der Niederspannung: von Steuerungsprozessen über prognosegestützte Steuerentscheidungen bis hin zur Koordination künftiger Flexibilitätsprozesse.

 

Detailansicht einer Netzstation im SMIGHT NeMS mit Leistungsanalyse-Diagramm sowie Angaben zu Haushalten und angeschlossenen Geräten

Abb. 1: Vorausschauende Netzführung mit SMIGHT NeMS: Netzzustände erkennen, Entwicklungen prognostizieren und gezielt steuern.

Neu: Drei Aggregations-Ansichten im SMIGHT IQ Cockpit

Neue Aggregationsansichten im SMIGHT IQ Cockpit

Nicht jede Fragestellung im Netzbetrieb erfordert die gleiche Sicht auf Messdaten. Während bei einer Störung jede einzelne Lastspitze entscheidend sein kann, sind für den täglichen Netzbetrieb eher stabile Werte gefragt. In der Netzplanung wiederum geht es darum, typische Spitzenlasten realistisch zu bewerten, ohne dass einzelne Ausreißer das Bild verzerren.

Mit dem neuesten Update bietet das SMIGHT IQ Cockpit deshalb drei verschiedene Ansichten der ausgewählten Lastzeitreihe. Alle drei basieren auf denselben Messdaten – sie bereiten diese jedoch unterschiedlich auf und liefern so genau die Informationen, die für den jeweiligen Anwendungsfall benötigt werden. Administratoren können zudem festlegen, welche Ansicht im IQ Cockpit standardmäßig angezeigt wird. Jeder Nutzer kann bei Bedarf jederzeit zwischen den Ansichten wechseln.

1-Minuten-Werte – maximale Transparenz für die Detailanalyse
Die 1-Minuten-Ansicht zeigt den ungefilterten Verlauf der Messwerte. Jede Lastspitze und jede kurzfristige Veränderung bleibt sichtbar.

Sie eignet sich insbesondere für:

  • die Analyse von Störungen und Ereignissen,
  • die Ursachenanalyse bei ungewöhnlichen Netzsituationen,
  • die detaillierte Bewertung einzelner Lastverläufe.

Wer wissen möchte, was zu einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich passiert ist, findet hier die passende Ansicht.

15-Minuten-Mittel – die Betriebssicht
Die 15-Minuten-Ansicht bildet den Durchschnitt der zugrunde liegenden Minutenwerte und liefert damit eine geglättete Darstellung der Netzbelastung.

Sie eignet sich besonders für:

  • die tägliche Bewertung der Netzauslastung,
  • operative Entscheidungen im Netzbetrieb,
  • die Beurteilung von Schaltmaßnahmen oder Umschaltungen.

Durch die Mittelung entsteht ein ruhigeres Bild der tatsächlichen Netzbelastung. Kurzzeitige Spitzen treten in den Hintergrund, wodurch sich der Betriebszustand besser beurteilen lässt. Aussagen über das Auslöseverhalten von Schutzorganen sollten daraus jedoch nicht abgeleitet werden.

P95 – die Planungssicht

Die P95-Ansicht (95. Perzentil) richtet sich vor allem an die Netzplanung. Sie basiert ebenfalls auf den gemessenen Minutenwerten, berücksichtigt jedoch nicht die höchsten fünf Prozent kurzfristiger Lastspitzen. Stattdessen wird ein robuster Kennwert ermittelt, unter dem 95 Prozent aller Messwerte liegen. So werden einzelne Ausreißer bewusst ausgeblendet und eine realistische Grundlage für Planungsentscheidungen geschaffen.

Die Ansicht eignet sich insbesondere für:

  • die Bewertung von Netzkapazitäten,
  • die Priorisierung von Ausbaumaßnahmen,
  • eine belastbare Grundlage für Planungsentscheidungen.

Das 95. Perzentil zeigt bewusst nicht die höchste jemals gemessene Lastspitze, sondern einen repräsentativen Spitzenwert, der die tatsächliche Netzauslastung realistischer widerspiegelt und sich daher besonders für die Netzplanung eignet.

Eine Ansicht für den Arbeitsalltag – volle Flexibilität für jeden Nutzer
Mit dem Update können Administratoren festlegen, welche der drei Ansichten im SMIGHT IQ Cockpit standardmäßig geöffnet wird. So startet jeder Nutzer direkt mit der für seine Aufgaben passenden Perspektive – beispielsweise Netzmeister mit der 15-Minuten-Ansicht oder Netzplaner mit P95.

Benötigt ein Anwender eine andere Sicht auf die Daten, kann er jederzeit mit wenigen Klicks zwischen den drei Ansichten wechseln. Die ausgewählte Aggregation wird dabei einheitlich für Lastzeitreihe, Übersichtskarte und Statistiken übernommen.

Aggregationsansichten im SMIGHT IQ

Alle drei Ansichten basieren auf denselben Messdaten – sie bereiten diese jedoch unterschiedlich auf und liefern so genau die Informationen, die für den jeweiligen Anwendungsfall benötigt werden.

SMIGHT und retoflow: Vom Messwert zum dynamischen Zwilling

Das Netzmodell von retoflow

Die SMIGHT GmbH und die retoflow GmbH arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung eines dynamischen Zwillings für Verteilnetzbetreiber. Im Projekt mit den Stadtwerken Fellbach entsteht auf Basis von Messdaten und Netzdaten ein digitales Abbild des Niederspannungsnetzes. Durch den kontinuierlichen Abgleich realer Messwerte mit dem Netzmodell entwickelt sich daraus ein dynamischer Zwilling, der Planung, Netzbetrieb und zukünftige Anwendungen im Netzmanagement unterstützt.

Viele Verteilnetzbetreiber verfügen heute bereits über umfangreiche Informationen aus GIS-Systemen, ERP-Anwendungen, Lastprofilen und Messtechnik. In der Praxis liegen diese Daten jedoch häufig in voneinander getrennten Systemen vor.

Die Zusammenarbeit von SMIGHT und retoflow setzt genau an dieser Stelle an. SMIGHT bringt seine Expertise in den Bereichen Netztransparenz, Monitoring und Netzmanagement ein. retoflow erstellt auf Basis von GIS-, ERP- und weiteren Netzdaten ein spannungsübergreifendes, rechenfähiges Netzmodell als digitalen Zwilling des Stromnetzes. Die Kombination ermöglicht es, Messdaten und Netzdaten in einem konsistenten Abbild des Niederspannungsnetzes zusammenzuführen. Als Grundlage für das rechenfähige Netzmodell dient der Open-Source-Standard pandapower. So entsteht eine gemeinsame Datenbasis für Planung, Betrieb und zukünftige Anwendungsfälle.

Integration von Netzbetrieb und Netzplanung mit SMIGHT und retoflow.

Abb.1: Integration von Netzbetrieb und Netzplanung mit SMIGHT und retoflow.

Erstes gemeinsames Projekt bei den Stadtwerken Fellbach

Wie die Zusammenarbeit in der Praxis aussieht, zeigt ein gemeinsames Projekt bei den Stadtwerken Fellbach. Das Unternehmen setzt bereits seit 2020 auf die Messtechnik von SMIGHT und hat inzwischen 76 seiner 161 Ortsnetzstationen mit Sensorik ausgestattet.

Auf Basis dieser Messdaten entsteht derzeit gemeinsam mit retoflow ein rechenfähiges Netzmodell. Hierfür werden Netzdaten aus unterschiedlichen Quellsystemen, unter anderem dem GIS (Geoinformationssystem), mit den Messdaten aus dem SMIGHT-System zusammengeführt und kontinuierlich validiert.

Bereits zwei Wochen nach vollständiger Datenlieferung konnten die Stadtwerke Fellbach erste Ergebnisse auswerten und automatisierte Datenqualitätsprüfungen durchführen. Schon die ersten Auswertungen zeigen den Mehrwert dieses Ansatzes: Durch den Abgleich von Messdaten und Berechnungsergebnissen konnten Auffälligkeiten identifiziert und die Datenqualität des Netzmodells verbessert werden. So wurden beispielsweise Abweichungen zwischen Modell und realem Netzverhalten sichtbar, die wertvolle Hinweise für die weitere Optimierung des dynamischen Zwillings liefern.

Messwerte machen aus dem Netzmodell einen dynamischen Zwilling

Netzmodelle bilden die Topologie eines Netzes ab. Aber erst der kontinuierliche Abgleich mit realen Messwerten macht daraus einen dynamischen Zwilling. Abweichungen zwischen Modell und Realität werden erkannt, das Netzmodell kontinuierlich validiert und kalibriert. Dadurch bildet der dynamische Zwilling das tatsächliche Verhalten des Netzes immer präziser ab.

„Fellbach zeigt, dass der Aufbau eines dynamischen Zwillings kein mehrjähriges Großprojekt sein muss. Durch die Kombination vorhandener Netzdaten mit realen Messwerten konnten bereits nach kurzer Zeit erste Erkenntnisse gewonnen und die Datenqualität verbessert werden“, sagt Oliver Deuschle, Geschäftsführer der SMIGHT GmbH.

„Viele Netzbetreiber verfügen bereits über die notwendigen Daten. Der nächste Schritt besteht darin, daraus ein digitales Abbild des Netzes zu schaffen, das kontinuierlich mit den realen Netzzuständen abgeglichen werden kann. Genau das setzen wir gemeinsam mit SMIGHT um“, sagt Dr.-Ing. Leon Thurner, Geschäftsführer bei retoflow.

Grundlage für zukünftige Anwendungen

Das Projekt in Fellbach zeigt, wie sich bestehende Netzdaten und reale Messwerte zu einem dynamischen Zwilling verbinden lassen. retoflow und SMIGHT verfolgen dabei einen technologieoffenen Ansatz. Netzbetreiber können Netzmodelle und Messdaten flexibel miteinander kombinieren und den dynamischen Zwilling schrittweise entsprechend ihrer Anforderungen weiterentwickeln.

Vollständige Steuerkette nach §14a EnWG

SMIGHT, Thüga SmartService und Robotron setzen vollständige §14a-Steuerkette im Realbetrieb um

Karlsruhe, 30. April 2026 +++ Die SMIGHT GmbH, die Thüga SmartService GmbH und die Robotron Datenbank-Software GmbH haben gemeinsam die vollständige Steuerkette nach §14a EnWG im Realbetrieb umgesetzt. Die Lösung bildet den gesamten Prozess standardisiert und marktkonform ab: von der messdatenbasierten Engpasserkennung in der Ortsnetzstation bis zur quittierten Steuerhandlung an der Steuerbox.

Ein zentraler Bestandteil der Lösung ist das SMIGHT MSB Gateway, das die sichere und standardkonforme Marktkommunikation innerhalb der Smart-Meter-PKI (Public Key Infrastructure) ermöglicht und damit eine wesentliche Voraussetzung für die operative Umsetzung der §14a-Steuerung schafft. Damit steht eine praxiserprobte, BSI- und BDEW-konforme End-to-End-Architektur zur Verfügung, die operativ einsetzbar und skalierbar ist.

Durchgängige Steuerkette im Zusammenspiel der Partner

Die Umsetzung der §14a-Steuerung erfolgt in einer arbeitsteiligen, aber durchgängig integrierten Architektur:

  • SMIGHT liefert messwertbasierte Engpasserkennung, Dimensionierung der Steuerbefehle sowie das MSB-Gateway
  • Thüga SmartService übernimmt als Dienstleister die operative Bedienung des CLS-Managements, den Messstellenbetrieb, die Gateway-Administration, sowie die Zertifikatsverwaltung
  • Robotron übernimmt die energiewirtschaftliche Datenverarbeitung, Prozesslogik sowie die Integration in die Marktkommunikation

So wird sichergestellt, dass ein Engpass nicht nur erkannt, sondern systematisch verarbeitet, korrekt kommuniziert, behoben und revisionssicher dokumentiert wird.

Messdatenbasierte Engpasserkennung als Ausgangspunkt

Die Engpasserkennung beginnt in der Ortsnetzstation, wo Messtechnik von SMIGHT kontinuierlich Ströme und Spannungen abgangs- und phasenscharf erfasst. Wird ein definierter Grenzwert überschritten, erzeugt der SMIGHT IQ Copilot automatisiert auf Basis realer Netzzustände ein Engpasssignal. Dieses Signal wird automatisiert in einen standardisierten Steuerprozess überführt.

SMIGHT MSB Gateway als Brücke zwischen Netz und Markt

Eine zentrale Rolle in der Architektur übernimmt das MSB Gateway von SMIGHT. Es stellt eine sichere und standardkonforme Marktkommunikation innerhalb der Smart-Meter-PKI sicher, verschlüsselt die Steuerbefehle und verbindet Netzbetrieb und Messstellenbetrieb.

Dabei werden komplexe Anforderungen wie Zertifikatsmanagement, Schlüsselverwaltung und Adressierung über den Verzeichnisdienst integriert und operativ beherrschbar umgesetzt.

In Kombination mit den Backend-Systemen von Robotron wird sichergestellt, dass Steuerimpulse nicht nur übertragen, sondern auch korrekt in die Marktprozesse eingebettet und verarbeitet werden.

Gesetzeskonform: Vom Engpasssignal zur marktseitigen Steuerung

Die Weiterverarbeitung des Engpasssignals übernimmt Thüga SmartService über das CLS-Management von Robotron, sodass die Steuerkette nahtlos über das Smart-Meter-Gateway bis zur Steuerbox im Feld umgesetzt wird.

Die Umsetzung erfolgte konsequent gemäß den regulatorischen Vorgaben von BSI und BDEW. Zertifikatsbasierte Marktkommunikation, sichere Schlüsselverwaltung sowie klar definierte Rollen und Verantwortlichkeiten gewährleisten eine technisch belastbare und regulatorisch abgesicherte Lösung.

Grundlage für den breiten Rollout

Im Projekt wurden sämtliche Prozessschritte, von der Engpasserkennung über Marktkommunikation und Backend-Verarbeitung bis hin zur operativen Steuerung, im Realbetrieb durchlaufen und validiert. Damit liegt eine strukturierte, standardkonforme Architektur vor, die sich auf weitere Verteilnetzbetreiber übertragen lässt.

Stromversorgung Greding treibt Netzdigitalisierung voran

Das Logo der Stromversorgung Greding

Die Stromversorgung Greding treibt die Digitalisierung ihres Verteilnetzes voran. Gemeinsam mit dem Digitalisierungspartner SMIGHT führt das Unternehmen Echtzeit-Monitoring in Ortsnetzstationen ein und setzt damit konsequent auf Transparenz im Netz. Ziel ist eine vorausschauende, wirtschaftliche und zukunftssichere Netzführung.

Steigende Einspeisung aus Photovoltaik, wachsende Lasten durch Elektromobilität und zunehmende Dynamik im Netz verändern die Anforderungen an Verteilnetzbetreiber grundlegend. Für die Stromversorgung Greding ist klar: Die Zukunft des Netzbetriebs ist datenbasiert.

„Unser Anspruch ist es, unser Netz aktiv zu gestalten und nicht nur zu verwalten. Dafür brauchen wir Transparenz über den tatsächlichen Zustand unserer Infrastruktur“, sagt Geschäftsführer Thomas Mendl. „Echtzeitdaten helfen uns, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und fundierte Entscheidungen für Netzbetrieb und Netzausbau zu treffen.“

Vom Rechenmodell zur Realität
Bislang basierten Netzbewertungen vielfach auf theoretischen Annahmen und Berechnungen. Mit der Einführung von SMIGHT Grid2 verfügt das Unternehmen nun über Echtzeitdaten und schaffen damit Transparenz über tatsächliche Lastflüsse und Auslastungen im Netz. Erste Auswertungen zeigen: Manche vermeintlich kritischen Stationen sind deutlich geringer ausgelastet als angenommen, während andere Effekte erst durch kontinuierliche Messung sichtbar werden. Diese neue Datengrundlage ermöglicht fundiertere Investitionsentscheidungen und hilft, unnötigen Netzausbau zu vermeiden.

Digitalisierung als Grundlage für kommende Anforderungen
Die strategische Neuausrichtung zahlt zugleich auf zukünftige regulatorische Anforderungen ein. Eine belastbare Kenntnis der Netzzustände ist Voraussetzung für ein wirksames netzorientiertes Steuern nach §14a EnWG sowie für den Umgang mit Einspeisevorgaben gemäß §9 EEG.

„Netzsteuerung und Netzausbau müssen auf belastbaren Daten basieren. Nur wenn wir den tatsächlichen Netzzustand kennen, können wir entscheiden, ob und wo Eingriffe notwendig sind“, so Mendl. „Transparenz im Netz ist deshalb eine zentrale Voraussetzung für die kommenden regulatorischen Anforderungen.“

Mit diesem Schritt positioniert sich die Stromversorgung Greding als moderner, zukunftsorientierter Netzbetreiber, der die Herausforderungen der Energiewende aktiv gestaltet – mit einer klaren Digitalstrategie und dem Anspruch, das eigene Netz nachhaltig weiterzuentwickeln.

Umschaltung bei der SV Greding

Der Blick ins Cockpit zeigt: Zwei Transformatoren in einer Station waren versehentlich miteinander verbunden.

Bereit für 450MHz: Neues SMIGHT Grid2 Gateway Plus integriert Kurzschlussanzeiger

Das Gateway Plus installiert in einer Ortnsetzstation.

Karlsruhe, 05.03.2026 ++ SMIGHT, führender Anbieter von Digitalisierungslösungen für Niederspannungsnetze, erweitert sein Portfolio mit dem SMIGHT Grid2 Gateway Plus. Die neue Hardware-Komponente ermöglicht erstmals die Anbindung von Kurzschlussanzeigern und kombiniert damit Messungen in der Mittel- und Niederspannung. Verteilnetzbetreiber erhalten so ein erweitertes Netzbild: die Grundlage für eine schnellere Fehlerlokalisation sowie zusätzliche Transparenz in der Niederspannung.

Um Kurzschlüsse und Erdschlüsse in der Mittelspannung zu lokalisieren, setzen Verteilnetzbetreiber Kurzschlussanzeiger (KSA) in Ortsnetzstationen ein. Entscheidend für eine schnelle Entstörung ist dabei, dass die Fehlerinformation schnell und digital zugänglich gemacht werden muss. So können Störungsteams gezielt zu den betroffenen Stationen fahren und Ausfallzeiten werden verkürzt.

Anbindung und Kommunikation

Mit dem SMIGHT Grid2 Gateway Plus lassen sich nun kompatible Kurzschlussanzeiger in Ortsnetzstationen direkt über eine integrierte Modbus RTU-Schnittstelle anbinden. Für Relais-Kontakt-Geräte ist ein Adapter erhältlich.

Fehlerinformationen werden asynchron in die SMIGHT Cloud übertragen. Über den optionalen SMIGHT Leitstellen Communicator erfolgt die direkte, standardkonforme Integration per IEC 60870-5-104 in das Mittelspannungsleitsystem: für eine nahtlose Einbindung in bestehende Leitstellenprozesse.

Gleichzeitig ermöglicht das SMIGHT Grid2 Gateway Plus die Integration der Niederspannungsmessungen der SMIGHT Grid2 Sensoren. Damit erhalten Verteilnetzbetreiber mit nur einer Installation in der Ortsnetzstation sowohl Fehlerinformationen aus der Mittelspannung als auch Transparenz über die Lastsituation in den Niederspannungsabgängen. Mittel- und Niederspannung werden so erstmals in einer gemeinsamen Lösung zusammengeführt.

Schwarzfallsicher kommunizieren über 450 MHz

Das SMIGHT Grid2 Gateway Plus unterstützt neben öffentlichem LTE auch das 450-MHz-Funknetz. Diese Frequenz bietet eine hervorragende Flächen- und Gebäudeversorgung und ist schwarzfallsicher: Die Kommunikation funktioniert also auch bei längeren Stromausfällen zuverlässig.

Standardmäßig ist jedes SMIGHT Grid2 Gateway Plus mit aktiver LTE-Kommunikation sowie einer vorbereiteten 450-MHz-fähigen SIM-Karte ausgestattet. Damit kann die 450-MHz-Kommunikation bei Bedarf jederzeit und gezielt pro Ortsnetzstation remote aktiviert werden. Das schafft maximale Flexibilität für zukünftige Anforderungen. Die prozessuale und kommerzielle Abwicklung übernimmt SMIGHT. Damit macht SMIGHT diese ausfallsichere Kommunikationstechnologie für jeden Verteilnetzbetreiber zugänglich.

Mittel- und Niederspannung auf einen Blick

Das Gateway Plus ermöglicht eine vollständige lokale Integration aller relevanten Messdaten einer Ortsnetzstation. Neben den Niederspannungsmessungen der SMIGHT Grid2 Sensoren werden jetzt auch Messdaten aus der Mittelspannung, Temperaturmessungen und Türkontakte aufgenommen und übertragen.

Über die Modbus RTU Schnittstelle werden Ströme und Spannungen aus Kurzschlussanzeigern und Trafomessgeräten wie Kries IKI 50, Janitza UMG 96RM/RM-E in das Gateway Plus übernommen. Die Auswahl kompatibler Geräte wird laufend erweitert und deckt künftig auch Geräte der Hersteller Horstmann, PQ Plus und Jean Müller ab.

Außerdem bietet das Gateway Plus auch einen integrierten Digitaleingang für Türkontakte sowie für PT100-Temperatursensoren.

„Mit dem Gateway Plus erweitern wir unsere Lösung konsequent um die Mittelspannungsebene“, erklärt Oliver Deuschle, Geschäftsführer der SMIGHT GmbH. „Verteilnetzbetreiber erhalten damit ein umfassendes Netzbild, das die Entstörung deutlich beschleunigt.“

Eine Aufzeichnung zum Webinar „Anbindung von Informationen aus der Mittelspannungsebene“ finden Sie in unserer Mediathek: https://smight.com/mediathek/

 

Das Gateway Plus installiert

Kurzschlüsse und Erdschlüsse in der Mittelspannung lokalisieren mit dem SMIGHT Grid2 Gateway Plus

Haider GmbH wird erster Vertriebspartner von SMIGHT in Österreich

Belegschaft SMIGHT und Haider im Office der SMIHT GmbH

SMIGHT erschließt gemeinsam mit der Haider GmbH den österreichischen Markt für Live-Monitoring in der Niederspannung. Als erster offizieller Vertriebspartner von SMIGHT übernimmt Haider künftig den Vertrieb von SMIGHT Grid2 sowie die regionale Betreuung von Verteilnetzbetreibern in Österreich.

Starke Partnerschaft für smarte Verteilnetze

Die Haider GmbH ist ein eigentümergeführtes Handelsunternehmen mit Sitz in Graz und ein etablierter Partner der Energiebranche in Österreich. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Ausstattung und Modernisierung von Netzinfrastruktur und beliefert Verteilnetzbetreiber seit vielen Jahren mit Investitions- und Verbrauchsgütern – unter anderem Kabeln, Sicherheitsschnittstellen, Verbindungstechnik, Beleuchtung, Werkzeugen sowie Steuerungs- und Regelungstechnik.

Mit der Aufnahme von SMIGHT in das Portfolio erweitert Haider sein Angebot um digitale Lösungen für Monitoring, Analyse und Steuerung im Niederspannungsnetz.

„Perfect Fit“ für den österreichischen Markt

Mit SMIGHT Grid2 und dem SMIGHT IQ Cockpit bietet Haider seinen Kunden künftig eine digitale Komplettlösung für:

  • Live-Monitoring in der Niederspannung
  • Erkennung von Engpässen und Spannungsverletzungen
  • datenbasierte Netzplanung und Netzausbau
  • netzdienliches Steuern von Lasten und Einspeisern
  • SMIGHT gewinnt mit Haider einen Partner, der den österreichischen Markt, die regulatorischen Rahmenbedingungen und die Bedürfnisse der Verteilnetzbetreiber sehr gut kennt – und der sein Produktprogramm gezielt um smarte Netzlösungen erweitern möchte.

    Gemeinsam Richtung digitaler Netzbetrieb

    Mit SMIGHT Grid2 und dem SMIGHT IQ Cockpit erhalten Verteilnetzbetreiber eine praxisnahe Plattform, um Messdaten aus der Niederspannung flächendeckend zu erfassen, Engpässe und Spannungsverletzungen frühzeitig zu erkennen, Investitionen und Netzausbau datenbasiert zu planen und netzdienliches Steuern gemäß § 14a EnWG und künftig § 9 EEG umzusetzen.

    Gemeinsam mit der Haider GmbH bringen wir diese Lösungen nun noch näher an die österreichischen Netzbetreiber.

    SMIGHT auf der E-world 2026 mit dynamischem Niederspannungs-Netzmanagement

    elektriker arbeiter am KVS digitalisierung

    Die SMIGHT GmbH präsentiert auf der E-world energy & water 2026 seine Weiterentwicklung hin zu einer hochinnovativen Plattform für dynamisches Niederspannungs-Netzmanagement. Vom 10. bis 12. Februar 2026 zeigt das Unternehmen in Halle 5, Stand 5E112, wie Netze künftig näher an der Echtzeit und adaptiv betrieben werden können. Mit diesem Anspruch gestaltet SMIGHT den operativen Netzbetrieb in der Niederspannung auch unter zunehmend dynamischen Bedingungen stabil, effizient und beherrschbar.

    Das Energiesystem verändert sich schneller und tiefgreifender als je zuvor: Erzeugung und Verbrauch entkoppeln sich, regenerative Energien wachsen dynamisch, neue Geschäftsmodelle, Flexibilitäten und Wettbewerber entstehen, die Netzinfrastruktur wird massiv ausgebaut und die Digitalisierung sowie regulatorische Anforderungen nehmen weiter zu. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an einen sicheren Netzbetrieb bei zunehmend volatilen Last- und Einspeisesituationen sowie neuen Steuerungsanforderungen.

    „Statische Modelle können diese Realität nicht mehr abbilden. Für den sicheren Netzbetrieb brauchen wir deutlich mehr Transparenz, mehr Echtzeitnähe und Systeme, die sich adaptiv an eine dynamische Netzrealität anpassen“, sagt Oliver Deuschle, Geschäftsführer von SMIGHT.

    Die nächste Entwicklungsstufe von SMIGHT Grid2

    Um die steigende Dynamik, Skalierung und regulatorische Vielfalt des Energiesystems aktiv zu unterstützen und beherrschbar zu machen, entwickelt SMIGHT ihre Lösung weiter zu einer hochinnovativen Plattform für dynamisches Netzmanagement in der Niederspannung: von der Komponente im Feld bis zur intelligenten Software in der Cloud.

    Konkret umfasst diese Weiterentwicklung:

    • Erweitertes Hardware-Portfolio: SMIGHT integriert Kurzschlussanzeiger (KSA) und bindet die Mittelspannungsebene an. Damit erweitert das Unternehmen die Sicht auf das Verteilnetz und schafft ein umfassendes Netzbild, das die Zusammenhänge zwischen Niederspannung und Mittelspannung berücksichtigt.
    • Erweiterte Lösung für Grid Monitoring: Die Lösung ermöglicht neben der Lastüberwachung nun auch eine umfassende Spannungsüberwachung, einschließlich der Verarbeitung von Spannungsüberwachung. Dabei können auch Messwerte aus iMsys verarbeitet werden. Mit dem Wächter-Modus erfolgt die Last- und Spannungsüberwachung in Echtzeit und liefert eine minutenscharfe Engpasserkennung, die kritische Netzsituationen frühzeitig sichtbar macht
    • Einsatzbereites netzorientiertes Steuern: Über die Plattform kann die Steuerung gemäß §14a EnWG erfolgen. Für die Ansteuerung von EEG-Anlagen nach §9 EEG ist bereits alles vorbereitet. Zusätzlich ermöglicht der SMIGHT IQ Copilot die Durchführung von Steuerbarkeitschecks und schafft damit die Voraussetzungen für ein praxisnahes, regelkonformes und wirksam netzorientiertes Steuern im Feld.
    • Dynamischer Zwilling: Netzmodelle können über Partner eingebunden und mit Echtzeitmessdaten zusammengeführt werden. Auf dieser Grundlage entsteht ein System, das nicht nur Netzzustände abbildet, sondern sie versteht, mit Mess- und externen Datenquellen validiert, kontinuierlich dazulernt und zunehmend näher an der Echtzeit arbeitet.

    Mehr Transparenz für den operativen Netzbetrieb

    „Was mit Monitoring und Visualisierung begonnen hat und in diesem Jahr um die Steuerungsebene ergänzt wurde, führen wir nun konsequent weiter“, fasst Oliver Deuschle zusammen. „Unser Anspruch war und ist es weiterhin, Komplexität beherrschbar zu machen: einfach integrierbar, offen vernetzt und durchgängig sicher. Vom Sensor bis zum Steuerbefehl. Der logische nächste Schritt führt hin zu einem integrierten, dynamischen Netzmanagement.“

     

    SMIGHT auf der E-world 2026 / Stand 5E112

    E-World Gruppenbild

    das Niederspannungsnetz verändert sich – schneller, komplexer und dynamischer als je zuvor. Viele Netzbetreiber stehen vor der Frage: Wie lassen sich Versorgungssicherheit, Flexibilität und Kosten miteinander vereinen, wenn klassische Modelle an ihre Grenzen stoßen? Genau daran arbeiten wir bei SMIGHT.

    Und ohne zu viel zu verraten: Wir gehen den nächsten Schritt – hin zu einer Lösung, die das Netz nicht nur abbildet, sondern wirklich versteht. Adaptiv. Datenbasiert. Und näher an der Realität als alles, was wir bisher kennen.

    Treffen Sie uns auf der E-world Energy & water in Essen (23.-25. Mai 2023, Halle 5 Stand E112)

    Auf der E-world geben wir erstmals einen Ausblick darauf, wohin die Reise geht. Wenn Sie neugierig sind, wie moderne Messtechnik, Datenintelligenz und neue Prognoseansätze zusammenwachsen können, besuchen Sie uns gerne am Stand. Wir freuen uns darauf, Ihnen zu zeigen, woran wir arbeiten – und wie es Netzbetreiber künftig unterstützen wird.

    Wenn Sie spezielle oder individuelle Themen besprechen möchten, freuen wir uns über eine Nachricht. Über folgenden Link können Sie ganz einfach einen Termin auf der E-world mit mir vereinbaren. Sie erhalten im Anschluss ein kostenloses Tagesticket für die E-world. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!