Ebhausen_

Ebhausen wird noch smarter

26. April 2019

Nach Ebhausen 4.0 mit Breitbandausbau, drei E-Ladestationen, E-Bürgerauto, E-Carsharing, und zwei WLAN-Hotspots geht es nun in die Ortsteile. Als nächstes wird Ebershardt aufgerüstet und von der Gemeinde mit einer modernen Infrastruktur versehen. Die Verlegung von Breitband hat schon im letzten Jahr begonnen und wird 2019 komplettiert, so dass bis Ende des Jahres rund 40% des Ortes mit Glasfaser angeschlossen werden kann. In einer Kooperation mit der EnBW, welche sich auch schon in Ebhausen bewährt hat, folgt nun der zweite große Schritt.

Fahrer von Elektroautos können ab sofort auch in der Rathausstraße im Ortsteil Ebershardt einen Boxenstopp einlegen. Am 16. April 2019 haben Bürgermeister Volker Schuler und Kommunalberater Harald Müller von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG die zweite öffentliche Ladestation der Kommune in Betrieb genommen.

Die Gemeinde hat hierfür rund 23.000,- € investiert.

Für die Realisierung der Maßnahme erhält die Kommune Fördergelder in Höhe von 5.000,- € über das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

So wie der bereits 2016 aufgestellte Multifunktionsmast verfügt auch der neue SMIGHT-Multifunktionsmast neben der LED-Leuchte über zwei Ladepunkte für Elektrofahrzeuge und einen integrierten öffentlichen WLAN-Hotspot. Außerdem sind direkt am Mast Sensoren und ein Informationsdisplay installiert, über die aktuelle Klima- und Umweltdaten wie Luftdruck, Temperatur, Lautstärke, Helligkeit erfasst und abgelesen werden können.

Bürgermeister Volker Schuler setzt schon lange auf moderne und zeitgemäße Lösungen für die kommunale Infrastruktur: „Besonders der freie WLAN-Zugang sowie der Zubau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge gewinnt immer mehr Bedeutung für unsere Bevölkerung sowie unsere Gäste in Ebhausen. Mich hat der SMIGHT-Multifunktionsmast überzeugt, da hier vielfältigste Funktionen an einer Stelle unterbracht sind.“

„Mit dem Aufstellen der Ladesäule wollen wir die Bemühungen von Bundes- und Landesregierung unterstützen, die öffentliche Ladeinfrastruktur zu verbessern“, erklärt Volker Schuler. „Wir gehen bereits bei den E-Fahrzeugen mit gutem Beispiel voran. Seit Juli 2014 gehört ein Renault ZOE zu unserem Fuhrpark. Dieses Fahrzeug wird von den Mitarbeitern der Verwaltung für dienstliche Fahrten genutzt, steht aber vorwiegend als Bürgerauto zur Verfügung.“

„Die Reichweite des freien WLAN beträgt rund 25 Meter“, erläutert EnBW-Kommunalberater Harald Müller. „Um an das kostenlose Surfvergnügen zu kommen, genügt die Bestätigung der AGB beim Einwählen“. Auch das elektrische „Tanken“ sei komfortabel, ergänzt Müller:

Das derzeit kostenlose Laden ist möglich nach Identifizierung über eine beliebige Karte mit RFID-Chip oder auch alternativ über die EnBW mobility+ App.“