Smart City

Smart City trotz Corona? Jetzt erst recht!

8. September 2020

Lange geplante Projekte pausieren, Ressourcen und Kapazitäten verschieben sich, Prioritäten werden geändert – nicht nur Unternehmen, auch Kommunen und Gemeinden stehen angesichts der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie vor großen Herausforderungen.

Tatsächlich zeigt die Pandemie existierende Schwachstellen auf und unterstreicht die Relevanz der Digitalisierung für Städte und Kommunen. Doch für viele von ihnen erscheint der Weg zur Smart City unter den aktuellen Bedingungen schwieriger als zuvor, da sich insbesondere die finanzielle Situation verschärft hat. Auch gibt es derzeit kaum Möglichkeiten zum Austausch über Probleme und Lösungen, wie sie beispielsweise Branchentreffen und Messen ermöglichten.

Die Mobilität ändert sich

Seit Mai konnten viele Corona-Schutzmaßnahmen gelockert werden. Doch nun wird sichtbar, dass sich auch gänzlich andere Bereiche wie z. B. die Mobilität als Folge der Krise stark verändern. So nahm mit Beginn des Lockdown die Nutzung des ÖPNV stark ab. Nach Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebund sei die Zahl der Fahrgäste im März und April in vielen Städten und Gemeinden um bis zu 90 Prozent zurückgegangen. Auch nach den Lockerungen seien nur etwa 20 bis 40 Prozent der sonst üblichen Fahrgäste mit Bus und Bahn unterwegs. Wer früher den ÖPNV nutze, steigt nun aus Angst vor einer Ansteckung auf das eigene Auto um.

Hinzu kommt, dass ein Großteil der Menschen ihren Sommerurlaub dieses Jahr aufgrund der Folgen der Pandemie in Deutschland verbringt. Das sind Entwicklungen, die in vielen Kommunen das Verkehrs- und Parkraummanagement auf die Probe stellen. Überfüllte Straßen, fehlende Radwege, zunehmender Parksuchverkehr – Probleme, die bereits vor Corona regelmäßig diskutiert wurden, werden nun mit Nachdruck sichtbar.

Mit Sensorik & IoT den Verkehr optimieren

Eine effiziente und flexible Lösung bieten intelligente Verkehrsmanagementsysteme wie SMIGHT Traffic, die mittels Sensorik und IoT-Technik kontinuierlich Verkehrsdaten erheben und diese in Echtzeit analysieren. Ohne lange Vorlaufzeiten und in nur fünf Schritten kann jede Stadt oder Kommune nachhaltig den Verkehr planen und neue Lebensqualität für Bürger und Besucher schaffen.

#1 Probleme identifizieren: Stau zur Rushhour, ungenutzte Umgehungsstraßen, zu viele LKWs – Sie kennen die Symptome aber wissen nicht wo die Ursache liegt? Auf Basis Ihrer Angaben erstellen wir ein erstes Grobkonzept und diskutieren mit Ihnen denkbare Umsetzungsmöglichkeiten.

#2 Konzeption & Begehung: Während einer Begehung vor Ort ermitteln wir u. a., wo smarte Sensoren optimal platziert werden können und wo Leitschilder zur aktiven Verkehrslenkung diese bei Bedarf sinnvoll ergänzen. Das Feinkonzept wird auf Ihre Bedürfnisse und Anforderungen angepasst und ist erst dann final, wenn Sie überzeugt sind.

#3 Installation der Hardware: Unsere erfahrenen Techniker übernehmen die Installation der Sensoren. Durch die Nutzung bestehender Infrastruktur wie Laternen, Brücken oder Ampeln sind dafür keine kosten- und zeitintensiven Erdarbeiten nötig. Bei Bedarf wird auch die Errichtung der Leitschilder von uns durchgeführt.

#4 Datenerfassung & Analyse: Sobald die Hardware installiert ist, beginnt die kontinuierliche Datenerfassung und -auswertung. Über ein Web-Portal stehen Ihnen aussagekräftige Analysen in Echtzeit zur Verfügung. Von dort können Sie die Daten auch exportieren und für weitere Auswertungen nutzen.

#5 Ableiten von Maßnahmen: Nun sind Sie dran: Aus den Daten können Sie und gegebenenfalls beauftragte Verkehrsplaner bedarfsorientierte Maßnahmen ableiten, um den Verkehr in Ihrer Stadt optimal zu steuern. Dabei dienen die Daten nicht nur als Basis für Verkehrskonzepte und -modelle, sondern auch für die Analyse unerwarteter Ereignisse und Störungen, ebenso wie für eine automatisierte Verkehrslenkung.