Schwarzach

Smarte kommunale Infrastruktur in Schwarzach

25. September 2019

Die Gemeinde Schwarzach setzt auf zukunftsfähige kommunale Infrastrukturlösungen. Bereits 2016 wurden fünf SMIGHT Air WLAN Hotspots in der Kommune eingerichtet, nun sind zwei weitere SMIGHT-Systeme dazu gekommen: Eine reine Ladesäule und ein Multifunktionsmast, genannt SMIGHT Base Tower. Sie stehen seit einigen Tagen in der Wildparkstraße bei der Schwarzach-Halle und bieten Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge und mehr. So verfügt die neue SMIGHT-Base-Station zudem noch über eine LED-Leuchte und einen integrierten öffentlichen WLAN-Hotspot. Außerdem sind direkt am Mast Sensoren und ein Informationsdisplay installiert, über die aktuelle Klima- und Umweltdaten wie z.B. Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Feinstaub oder Lärm erfasst und abgelesen werden können. Möglich wurde die Aufstellung der beiden Ladesäulen auch durch Mittel aus einem staatlichen Förderprogramm, die die Kommune bereits 2017 beantragt hatte. Jetzt werden die neuen Einrichtungen offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Bürgermeister Mathias Haas ist begeistert: „Als attraktive Gemeinde mit sehr guter Infrastruktur bereichern Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge unser Angebot. Gerade in unserem Freizeitareal auch für viele auswärtige Besucher. So werden Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge über kurz oder lang auch die Anziehungskraft einer Gemeinde mitbestimmen. Mit dem SMIGHT Base Tower geht Schwarzach noch darüber hinaus und entwickelt sich weiter zu einer intelligent vernetzten Kommune.“

EnBW-Kommunalberater Sebastian Trumpf erklärt: „Mit den unterschiedlichen SMIGHT-Produkten und auch durch den modularen Aufbau der Systeme können Kommunen individuell, ganz nach ihren Anforderungen die Ausstattung auswählen. Für Schwarzach stand die Ladeinfrastruktur im Vordergrund. Daher besitzt der SMIGHT Base Tower hier eine integrierte Ladestation. Sie erlaubt eine schnelle und komfortable Aufladung von zwei E-Fahrzeugen. Das gilt auch für die reine Ladesäule. Beide Systeme verfügen jeweils über zwei Typ 2-Steckdosen entsprechend dem europaweiten Standard bis maximal 22 Kilowatt Leistung. Getankt wird hier übrigens ausschließlich Ökostrom.“ Das Energieunternehmen legt laut Trumpf großen Wert darauf, möglichst vielen Interessenten den Zugang zu seiner Ladeinfrastruktur zu bieten. Laden kann man mit allen gängigen Ladekarten oder einfach über die ‚EnBW mobility+ App‘. Dafür muss nur in der App ein Benutzerkonto angelegt und unter „Zahlungsarten“ die präferierte Zahlungsart ausgewählt werden. Aktuell stehen den Nutzern mehrere Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung – die Abbuchung per Kreditkarte oder Lastschrift und das Bezahlen per Guthaben. Bald ist auch das Bezahlen per PayPal möglich.