Monteur bei der Installation von SMIGHT Grid2

Die häufigsten
Fragen
rund um
SMIGHT Grid2

Aus Gesprächen mit Netzbetreibern sowie aus den Diskussionsrunden unserer Webinare haben wir die am häufigsten gestellten Fragen zu unserer IoT-Lösung SMIGHT Grid2 zusammengestellt.  Damit wollen wir Ihnen helfen, die Funktionsweise von SMIGHT Grid2 optimal zu verstehen.

Für einen schnellen Überblick haben wir unser FAQ in Kategorien unterteilt.

Fragen zu Funktionsumfang, Einbau & Betrieb

SMIGHT Grid2 ist eine Komplettlösung. Diese umfasst neben der Hardware (Sensoren & Gateway), die Übertragung, Speicherung, Aufbereitung und Visualisierung der Messdaten. Die Geräte werden durch SMIGHT durchgehend überwacht. Software-Updates können bei Bedarf over-the-air durchgeführt werden.

Der Sensor ist über eine Kabelpeitsche mit 4 Klappkernwandlern verbunden, welche an die 4 Abgänge angebracht werden. Der Sensor wird mithilfe von Kabelbindern am Kabelmantel befestigt. Die Energieversorgung des Sensors erfolgt über Energy Harvesting aus den Wandlern. Somit entfällt eine aufwändige Verkabelung bzw. Hilfsspannungsversorgung. 

Unser Gateway kann bis zu 20 Sensoren erkennen. Bei Stationen mit mehr als 20 Abgängen empfiehlt sich der Einbau von zwei Gateways. 

SMIGHT Grid2 ermittelt 4-phasig den Effektivwert des Stroms und einphasig die Schienenspannung. Darüber hinaus wird die Flussrichtung bestimmt, sodass in der Daten-Visualisierung auch Einspeisung sichtbar wird.  

Für die Installation des Systems steht Einfachheit im Vordergrund. Daher nutzen wir die Spannung der Steckdose, mit der das Gateway verbunden ist. Wir berechnen die nicht gemessenen Phasen über einen Phasenwinkel von 120° um und bestimmen so die Lastflussrichtung für alle 3 Phasen. 

Unser System wurde so konzipiert, dass die Hardware vom eigenen Personal bei laufendem Betrieb installiert werden kann. Das geht in unter einer Stunde und wird durch eine App unterstützt. Bei Bedarf sind wir gern bei der Erstinstallation an Ihrer Seite.  

SMIGHT Grid2 wurde von unseren Kunden bereits in Kabelverteilern eingebaut. Die beschränkten Platzverhältnisse stellen kein Problem dar. Die Spannungsversorgung des Gateways erfolgt i.d.R. durch kundeneigene Installation direkt an den Sicherungsleisten. 

SMIGHT kümmert sich vollumfänglich um den Betrieb der Hardware. Wir überwachen kontinuierlich deren Funktionalität und die Datenübertragung. Bei Störungen können wir von remote eingreifen und Updates over-the-air einspielen. 

Wir bieten Netzbetreibern einen 8-wöchigen Testlauf (Pilotprojekt) an. Wenn Sie sich dafür interessieren, kontaktieren Sie uns gern.  

Fragen zur Datenübertragung

Die verbauten Sensoren senden ihre Messdaten an ein in der Station zentral verbautes Gateway. Dieses schickt die Daten mithilfe einer integrierten SIM-Karte und via Mobilfunk an unser IoT Backend. Hier wird ein gesicherter VPN-Kanal verwendet. 

Für die Datenübertragung werden SIM-Karten benötigt. Diese sind bereits im Lieferumfang enthalten und in den Gateways verbaut. Die entstehenden Mobilfunkgebühren werden über die monatlichen Betriebskosten abgerechnet.  

Das Gateway unterstützt LTE, 2G und 4G. 

Für die reine Datenübertragung könnte LoRaWan genutzt werden. Allerdings übernimmt SMIGHT auch die Überwachung der Geräte und sendet Updates an die Hardware. Daher setzen wir standardmäßig auf Mobilfunk, um diese Prozesse performant abzubilden.  

Fragen zu Cloud & Datenspeicherung

Es handelt sich um eine reine Cloud-Lösung. Das vereinfacht die Anbindung an andere Systeme enorm und vervielfacht die Möglichkeiten der Datennutzung.

Die Daten werden auf unserer IoT-Plattform gespeichert, solange die Lösung bei unseren Kunden aktiv im Einsatz ist. Das Hosting übernimmt ein zertifiziertes Rechenzentrum in Frankfurt.  

Zugriff auf die Messdaten haben nur der jeweilige Anwender sowie SMIGHT.

Die Daten können jederzeit über einen CSV-Export aus dem SMIGHT IQ Web-Portal exportiert werden. Außerdem ist die Anbindung an andere Systeme über eine programmierbare Schnittstelle möglich.

Fragen zur Anbindung anderer Systeme

Ja. Es gibt eine offen programmierbare Schnittstelle (Standard-API), mit der wir bereits für mehrere Kunden Verbindungen zu GIS und anderen relevanten Systemen hergestellt haben. Die Schnittstelle ist hier veröffentlicht.  

Ja. Die gängigen Leitsystem-Hersteller verfügen software-seitig über Gateways, die zum einen unsere Daten übersetzen können und gleichzeitig eine Firewall zwischen Leitsystem und „Internet-Welt“ bilden. So kann die Nutzung der Daten durch die Leitwarte realisiert werden.  

Die erhobenen Messwerte können auch in andere Visualisierungssysteme übergeben werden. Das passiert nach der Übermittlung an die IoT-Plattform.

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