Redispatch_braucht_IoT

Whitepaper Redispatch 2.0 braucht IoT

20. Juli 2020

Der starke Ausbau erneuerbarer dezentraler Erzeugung in Deutschland führt zu einem deutlich komplexeren Gesamtsystem, in dem Verantwortlichkeiten und Aufgaben zur (kosten-)effizienten Gewährleistung der Versorgungssicherheit neu geregelt werden. Verteilnetzbetreiber sind hiervon besonders betroffen und müssen bis Oktober 2021 die Anforderungen des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes 2.0 (NABEG 2.0) umsetzen. Prognosefähigkeit, Netzzustandsbeurteilung, Datenkommunikation und weitergehende Regelfähigkeiten von Anlagen werden nötig, um auch die Mittel- und Niederspannungsnetze in den Redispatch einzubeziehen.

Während die Datenkommunikation und die Handhabung der Fahrpläne und Prognosen weitestgehend automatisierbare IT-Funktionen darstellen, spielen bei der Netzzustandsanalyse nun auch in der Mittel- und Niederspannung Echtzeit-Daten eine wichtige Rolle – Daten, die mit modernen IoT-Lösungen wie SMIGHT Grid aus jeder Ortsnetzstation erhoben, übermittelt und analysiert werden können. So kann jeder Netzbetreiber zukünftig abgangsscharfe Aussagen zum Netzzustand machen und sukzessive sowohl Prognosen als auch Engpassmanagement verbessern – ganz abgesehen von vielen weiteren Anwendungsfeldern in der Netzausbauplanung, Wartung und Fehlerbehebung.

In einem gemeinsamen Whitepaper erörtern FourManagement, Netze BW und SMIGHT , welche konkreten Herausforderungen durch NABEG 2.0 auf Verteilnetzbetreiber zukommen und welche Potenziale IoT-Lösungen zu deren Bewältigung bieten. Ergänzt wird dies durch konkrete Erfahrungen der Netze BW, die im Programm #NETZlive einen umfangreichen Werkzeugkasten für digitale Netzbetreiber entwickelt. Als konkreter Leitfaden zur Umsetzung von Redispatch 2.0 wird abschließend ein praxisorientiertes Vorgehen für die nächsten Monate vorgeschlagen – vom Verteilnetzbetreiber für Verteilnetzbetreiber.

Sie wollen mehr erfahren? Fordern Sie hier die PDF-Version des Whitepapers an.